Transgenerative Traumata
Annabelle Wimmer BakicTraditionelle schamanische Heilkunst trifft auf die neueste Forschung in der Neuropsychologie.
Wie können wir Bewusstsein, Kraft und Heilung in ein erweitertes Familiensystem bringen? Wie können wir Licht in die Vergangenheit der Generationen strahlen lassen – zu den Themen, Wunden und Traumata im Feld der Eltern, Grosseltern und Urgrosseltern, der Ahnen und Vorfahren? Und wie erkennen und verorten wir persönliche Blockaden, um sie zu transformieren, damit innerer Frieden entstehen kann?
In schamanischen Kulturen gibt es ein ausgereiftes und vertieftes Wissen über transgenerative Muster und ihre Bedeutung für die Seele (emotional) und den Geist (mental) – und darüber, wie mit solchen Imprints heilend gearbeitet werden kann. Dieses Wissen findet in der neuesten Forschung der Neuropsychologie Anerkennung und Bestätigung. Es ermöglicht dir als Therapeut:in, diese tiefgreifenden Tools bewusst einzusetzen und erfolgreich zur Anwendung zu bringen – auch indem über Neuroplastizität eine neue Realität für Klient:innen entstehen kann.
Über die gezielte Arbeit mit der Realität des Klienten und seinen inneren Bildern – zu denen wir uns über Traumreisen den Zugang erschliessen – können blockierende Muster, Traumata und Machtwunden der Vergangenheit erkannt, geheilt und positiv gewandelt werden. So kann der Klient in seiner Mitte gestärkt werden und den eigenen Weg klarer gehen.
Die Wunden, Themen, Energien und Traumata der Vergangenheit wirken als fortschreibendes Prinzip von Ursache und Wirkung über Denken, Fühlen und Handeln in das Leben hinein. Ein Trauma, das weit zurückliegt, kann das Hier und Jetzt mitbestimmen und machtvoll arbeiten. Darum geht es auch darum, dir dessen bewusst zu werden – und frei von einer bestimmenden Täter-Opfer-Dynamik zu werden, um dein Leben selbstbestimmt gestalten zu können.
In diesem Seminar werden wir
- in die schamanische Weisheit der transgenerativen Traumaarbeit eingeführt
- in die neueste Forschung zur Arbeit mit inneren Bildern eintauchen
- über die Bedeutung des Traumes für Erneuerung, Identitätsbildung und Selbstermächtigung lernen
- transgenerativen Strukturen auf die Schliche kommen, sie bergen und erkennen lernen
- heilend und transformierend mit der Vergangenheit arbeiten und transgenerative Traumata verwandeln
- erfahren, wie Neuroplastizität und eine neue Realität im Gehirn entstehen kann
- lernen, wie ein neues Setting Teil einer neuen Identität werden kann
- erkennen, wie jenseits von Täter- und Opfer-Bezug neue Begegnungen, Dialoge und Beziehungsnetzwerke entstehen
- einen neuen Blick auf die Bedeutung des Individuums erhalten
Dein nächster Start
Häufige Fragen & Antworten
Seminar zu transgenerativen Traumata: schamanische Weisheit trifft Neuropsychologie. Arbeit mit inneren Bildern, Traumreisen und Neuroplastizität – für Heilung und Selbstermächtigung.
Das Seminar entspricht den Vorgaben der Fort- und Weiterbildungsordnung des EMR. Die bescheinigte Präsenzzeit beträgt 7 Stunden.
Was muss ich ans Seminar mitnehmen?
Bitte bring bequeme Kleidung, Hausschuhe und Schreibzeug mit. So kannst du aktiv und komfortabel am Seminar teilnehmen.
Was bedeutet „transgenerative Traumata“?
Damit sind Themen, Wunden und Muster gemeint, die über Generationen im Familiensystem weiterwirken können und sich auf Denken, Fühlen und Handeln im Hier und Jetzt auswirken.
Wie wird in diesem Seminar gearbeitet?
Über die gezielte Arbeit mit der Realität des Klienten und seinen inneren Bildern – unter anderem mit Traumreisen – um blockierende Muster zu erkennen und zu wandeln.
Welche Rolle spielt Neuropsychologie?
Die neueste Forschung zur Arbeit mit inneren Bildern und zur Neuroplastizität wird einbezogen, um zu verstehen, wie eine neue Realität im Gehirn entstehen kann.
Geht es auch um die Täter-Opfer-Dynamik?
Ja. Ein Thema ist, sich frei von einer bestimmenden Täter-Opfer-Dynamik zu machen, um Begegnungen, Dialoge und Beziehungen neu gestalten zu können.
Dozent:in