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Transgenerationale Transmission 

Transgenerationale Transmission 

Beate Willauer

Manchmal tauchen in unserem Lebensgarten Pflanzen auf, die uns fremd oder bedrohlich erscheinen. Sie stammen aus längst gesäten Samen – Erinnerungen und Traumata früherer Generationen, die unbemerkt in uns weiterwirken.

Dieser Prozess, die transgenerationale Transmission, beschreibt die stille Weitergabe von Erfahrungen und Belastungen über Generationen hinweg. Ihre Auswirkungen können einschränkend und schmerzhaft sein – bis wir beginnen, ihre Wurzeln zu erkennen.

Im Seminar verbinden wir wissenschaftliche Erkenntnisse mit therapeutischen Ansätzen und schaffen Raum für persönliche und berufliche Auseinandersetzung.

Inhalte:

  • Grundlagen und aktuelle Forschung zur transgenerationalen Transmission
  • Methoden und Konzepte zur therapeutischen Bearbeitung
  • Möglichkeit, eigene Themen zu reflektieren

Das Seminar umfasst drei Blöcke à zwei Tage (insgesamt 6 Tage). Die Teilnahme an allen Terminen ist verpflichtend; idealerweise richtet es sich an Therapeut:innen und Fachpersonen.

Die Blöcke finden an folgenden Tagen statt:

  • 01. – 02.06
  • 15. – 16.06
  • 29. – 30.06

Aktuell sind noch keine neuen Kursdaten geplant. Melde dich bei Interesse oder Fragen gerne bei uns.

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Häufig gestellt Fragen und Antworten

Was bedeutet „transgenerationale Transmission“ genau?

Transgenerationale Transmission beschreibt, dass Themen früherer Generationen (z. B. Krieg, Verlust, Flucht, Gewalt, Scham, Geheimnisse, Bindungsabbrüche) nicht einfach verschwinden, sondern manchmal in nachfolgenden Generationen weiterwirken – emotional, relational und oft auch körperlich.

Warum ist das Thema heute so relevant?

Viele Menschen erleben Muster, Ängste oder innere Konflikte, die sich nicht vollständig aus der eigenen Biografie erklären lassen. Die aktuelle Forschung zeigt zunehmend, dass familiäre Prägungen und Traumafolgen auch über Generationen hinweg wirksam sein können – und dass das Erkennen dieser Hintergründe entlastend und klärend sein kann.

Ist das Seminar eher theoretisch oder praxisorientiert?

Beides. Das Seminar verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreten therapeutischen Möglichkeiten. Neben Input und Austausch wird es Raum geben, Inhalte in Bezug auf die eigene berufliche Praxis zu reflektieren.

Entspricht das Seminar den EMR-Vorgaben?

Das Seminar entspricht den Vorgaben der Fort- und Weiterbildungsordnung des EMR. Die bescheinigte Präsenzzeit beträgt 42 Stunden.

Was muss ich zum Seminar mitbringen?

Bitte bring Hausschuhe, bequeme Kleidung und Schreibzeug mit, um aktiv und komfortabel teilnehmen zu können.

Dozent:in

Beate Willauer

  • Dozentin & Vertrauenslehrerin
  • Linguistin & Philosophin M.A.
  • Systemikerin & Gestalttherapeutin HF
  • Lehrtherapeutin, Supervisorin & Lehrsupervisorin
  • Gruppenanalytikerin i.A.
  • Mitglied einer Forschungsgruppe zur Erforschung transgenerationaler Transmission
  • Autorin

Ich unterrichte an der Apamed:

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