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APAMED Fachschule für KomplementärTherapie & psychosoziale Beratung Kinesiologie Ausbildung

Herzerkrankungen in der Naturheilpraxis

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Herzerkrankungen in der Naturheilpraxis

Kinesiologische und naturheilkundliche Herangehensweisen

In Deutschland sterben jährlich mehr als 300.000 Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen – 500.000-mal kommt ein Herzinfarkt vor und 300.000-mal ein Schlaganfall. Da wir als junger Mensch kaum körperliche Grenzen verspüren, erkennen wir den Sinn von positiver Lebensführung, gesunder Ernährung und Bewegung oft zu spät. Immer öfter finden sich jedoch auch bei jungen Menschen bereits herzbezogene Erkrankungen, wie Angst- und Panikstörungen mit Herzrasen, die meist ohne ein auffälliges EKG auftreten, sodass wir diese Problematik funktionell oder psychosomatisch nennen. Eine kardiologische Abklärung ist dennoch notwendig. Schulmedizinisch besteht dann zwar meist kein Anlass für eine Medikation, aber in der Naturheilpraxis sollte jede dieser Herzneurosen ernst genommen und behandelt werden beziehungsweise ihre Ursache herausgefunden werden.

Dies gilt auch für eine beginnende Hypertonie, die oft mit starkem emotionalem Druck im Zusammenhang steht. Auch hier bedarf es einer ursächlichen Abklärung, bevor sich körperliche Folgen manifestieren. Zu einem früheren Zeitpunkt können solche Erkrankungen leicht behandelt werden.

Im EKG sichtbare Herzerkrankungen wie Herzrhythmusstörungen oder manifester Bluthochdruck werden schulmedizinisch meistens mit Betablockern oder ACE-Hemmern behandelt, ohne jedoch die emotionalen Ursachen abzuklären und diese therapeutisch anzugehen. Wenn Patientinnen und Patienten diese Form der Dauertherapie hinterfragen, finden sie oft den Weg in die Naturheilpraxis. Eine kollegiale Zusammenarbeit mit Kardiologen hat sich hierbei als sinnvoll bewährt. In keinem Fall geht es zunächst darum, verordnete Arzneimittel abzusetzen. Entscheidend ist die Ursachenerforschung, die in der Naturheilpraxis geleistet werden kann. Sind die entsprechenden Indizien gefunden, ergibt sich mit der Zeit ein verändertes oder ergänzendes Behandlungskonzept, von dem die Patienten sehr profitieren.

So schaffen wir Optionen für Menschen, die tagtäglichen regulatorischen Maßnahmen unterliegen und viel lieber wieder einen Weg zu mehr Lebensfreude, Inspiration und Lebenssinn finden möchten. Das Herz ist nämlich nicht nur eine mechanische Pumpe, sondern auch eine Metapher dafür, einerseits zu sich selbst zu finden und sich andererseits auch der Welt da draußen zu öffnen. Wir können uns auch fragen: schaue ich gut nach mir selbst und meinen Bedürfnissen? Lebe ich freudvoll das, wofür ich angetreten bin? Bin ich im Rhythmus hinsichtlich meiner Innen- und Außenwirkung oder stehe ich gar unter Druck, den ich nicht mehr kanalisieren kann? Fangen wir an, unseren Lebensplan zu leben, sind regulatorische Maßnahmen oft obsolet!

Herz-Kreislauf-Erkrankungen älterer Menschen sind in der Regel dykrastischer Natur, also zivilisatorisch bedingte Stoffwechselentgleisungen. Dazu gehören Adipositas, Leberfunktionsstörungen bis hin zur Fettleber, Arteriosklerose, Lungenfunktionsstörungen oder hormonelle Dysbalancen diverser Art. Es kommt zu chronisch ischämischer Herzkrankheit, Hypertonie oder Herzklappenproblematiken bis zu Herzinsuffizienz. Schulmedizinisch wird dann oft mit einer Kombination von Arzneimitteln gearbeitet wie Betablockern, ACE-Hemmern, Statinen, Blutverdünnern und Entwässerungsmitteln. Kommen diese Menschen in die Naturheilpraxis, fragen sie nach Alternativen. Neben kardiologischen und internistischen Untersuchungen müssen die eigentlichen Ursachen herausgearbeitet, Stressthemen gelöst, adäquate physische Unterstützungen durch Bewegungstherapie implementiert sowie Verhärtungen und Verspannungen auf allen Ebenen gelöst werden. Hierfür eignet sich die kinesiologische und naturheilkundliche Therapie hervorragend, sodass wieder eine neue Lebensqualität nachhaltig erreicht werden kann.

Herzneurosen und beginnende Hypertonie

Angst- und Panikstörungen mit Herzrasen ohne ein auffälliges EKG sind im psychosomatischen Bereich angesiedelt. Sie treten häufig nach Stressereignissen im Leben jüngerer, aber auch älterer Menschen auf. Meistens sind Beziehungsproblematiken involviert, also Stress mit den Eltern oder auch mit dem Partner. Erfahrungsgemäß geht es um das gegensätzliche Geschlecht auf der Basis von fehlendem Urvertrauen und Selbstvertrauen. Daraus entstehen in der Regel unselbständige, co-abhängige Beziehungen zu Eltern oder Partnern. Bei Beziehungsproblemen kann auf diese Weise die Angst vor Verlust so mächtig werden, dass unmittelbar das eigene „Überleben» bedroht ist (FF-Syndrom) und in Folge Angst und Panikattacken mit Herzrasen keine Seltenheit sind.

Einen emotionalen Hintergrund hat in der Regel auch die beginnende Hypertonie. Schulmedizinisch werden in diesem Fall meist blutdrucksenkende Mittel empfohlen. Sinnhaft ist dies in diesem Fall nicht, weil es nachhaltiger wäre, den emotionalen Hintergrund aufzulösen und die Patienten gesünder aufzustellen. Wählen wir diesen Ansatz, können wir uns auf positive Überraschungen gefasst machen frei nach dem Motto „Wer heilt, hat recht!». Folgende manuelle und professionell kinesiologische Therapieoptionen empfehlen sich:

Kinesiologie

Im Artikel des Autors „Die Umprogrammierung von Nervenverknüpfungen» [1] wurde ausführlich der kinesiologische Prozess beschrieben, emotionalen Stress direkt im limbischen System abzulösen. Dies kann durch Formatierung und Balance entsprechender Hirnkerne erreicht werden. Wichtig sind in diesem Fall hinsichtlich der beiden Amygdalae die Ren Mai-Akupressur-Punkte 12–16. Ferner sind die Formatierungspunkte Ren Mai 1 (Blutdruck) und 2 (Herzfrequenz) wichtig. In Bezug auf hypothalamische Kerne haben in diesem Zusammenhang Ren Mai 1 (Blutdruck) und 3 (Blutdruck und Herzfrequenz) eine wichtige Bedeutung. Milz-Pankreas 21, Niere 7, Herz 9 und Perikardium 9 haben in Folge eine entspannende Funktion.

Nach der entsprechenden Behandlung sind Patienten viel ausgeglichener und zentrierter. Manchmal kann es auch notwendig sein, emotionale Traumen direkt abzulösen. Diese können durch Muskelmonitoring erforscht und ergründet werden. Hemmende alte Muster oder Einstellungen sowie Gedanken oder Emotionen können dann aufgelöst werden und der Weg frei gemacht werden, neues und positives Verhalten zu integrieren. Kinesiologisch kann zudem über das Akupunktursystem ein Ausgleich von Sympatikus, Parasympatikus und Vagus-Nerv vorgenommen werden.

Zentrierende kinesiologische Procedere wie die Integration frühkindlicher Reflexe [2–4], also die Wiederherstellung der Körperebenen oben-unten, vorne-hinten sowie links-rechts, sind die Grundlage dafür, einen Menschen wieder „einzuorden». Dies führt einerseits zu einer verbesserten Schulter-Nacken-Integration, andererseits zu einer optimierten Beckenintegration beziehungsweise zu einer guten Gesamtintegration. Zudem können blockierte (überfaszillierte / unterinhibierte) Körpermuskeln sediert beziehungsweise unterenergetische (unterfaszillierte / überinhibierte) tonisiert werden durch entsprechende Akupressurpunkte, neurolymphatische oder neurovaskuläre Punkte oder auch emotionale Ablösungen. Häufig involviert ist eine Schulter-Blockade inklusive problematischer Muskeln wie Subscapularis, nicht selten auch Supraspinatus, Deltoideus, Serratus anterior, Rhomboideus, Trapezius, Sternocleidomastoideus, Pectoralis, Levator scapulae und anderer Muskeln. Eine Schmerzfreiheit in Schulter, Nacken und Becken ist entscheidend für eine nachhaltige Wirkung. Sehr weitreichende Techniken entspannen die Gesamtsituation so schnell und nachhaltig.

Homöopathie / Pflanzenheilkunde

Homöopathische oder pflanzliche Optionen sind zahlreich und bei guter körperlicher Grundlage durch die oben beschriebenen kinesiologischen Integrationen oft schnell wirksam. Meist müssen wir weniger kompliziert denken und handeln, als wir das uns in Anbetracht des bedrohlichen Herzrasens oder der (psychosomatischen) Blutdruckkrise vorstellen können. Bei funktionellen Problematiken kommt es in der Regel bei einem entsprechenden Anstoß schnell zu einer Harmonisierung und Integration. Bei Angst- und Panikstörungen und Herzneurosen kann zum Beispiel Aconitum C30 wirksam sein; auch eine Creme aus Rose, Lavendel und potenziertem Gold (Aurum-Lavendula-comp.-Creme) im Herzbereich morgens und abends über mehrere Tage aufgetragen wirkt oft prompt und nachhaltig. Die emotionalen Ursachen sollten in jedem Fall aufgelöst werden. Weitere pflanzliche Optionen finden sich im Buch des Autors [5].

Rhythmusstörungen, Hypertonie und ischämische Herzkrankheit

Werden im EKG oder bei anderen Herz-Kreislauf-Funktionsmessungen Rhythmusstörungen (besonders das häufige Vorhofflimmern), Hypo- oder Hypertonie nachgewiesen, sind pathologische Umprogrammierungen im ZNS oder im Bereich des Vagusnervs vorhanden. Auf der körperlichen Ebene lassen sich jedoch meist noch keine großen organischen Veränderungen im Herz-Kreislaufbereich nachweisen. Manchmal sind die Leber- oder andere Blutwerte erhöht – doch hat das noch wenig Einfluss auf die Gefäßsituation des Herzens. Gefäßspasmen wie Angina pectoris oder andere ischämische Minderversorgungen können Herzsensationen oder Herzschmerzen hervorrufen. Kurzzeitig gegebene Nervenreizmittel wie Nitroglyzerin oder Camphora können die Dysbalance des Nervensystems herausfordern und die Herzfunktion wieder in Balance bringen, wenn die physische Ebene noch nicht allzu dysfunktional ist. Schulmedizinisch ist es nicht unüblich, dass in einer solchen Situation zum Beispiel bereits mit Betablockern oder ACE-Hemmern gearbeitet wird oder bei auffälligen Leberwerten auch Statine empfohlen werden. Wichtiger wäre hier jedoch eine Veränderung des Lebenswandels, sich insgesamt mehr zu bewegen und zu dehnen, Kraft aufzubauen und ein- bis zweimal pro Woche durch aktive Bewegung zu schwitzen. Der Körper kann sich durch intensive Bewegung oft besser helfen, als wir uns es vorstellen können und kann zur besseren Versorgung von Geweben scheinbar auch natürliche Bypässe im Körper bilden [6].

Zudem geht es darum, die Ernährung zu verbessern, also Nikotin, Kaffee, Alkohol, raffinierte Kohlenhydrate sowie gesättigte Fette aus Milchprodukten und Fleisch (insbesondere Schweinefleisch) zu verringern und dafür viel frisches Obst und Gemüse in allen Varianten zu sich zu führen und weitgehend auf pflanzliche Produkte zu setzen.

Diese Maßnahmen sind dafür bekannt, auf lange Sicht schwerwiegendere Herz- oder Gefäßschädigungen vorzubeugen. Meistens kann eine solche Situation durch die beschriebenen manuell und professionell kinesiologische Techniken durch mehrere Sitzungen stabilisiert und aufgefangen werden. Ist die Compliance hinsichtlich Ernährung und Bewegung des Patienten gut, kann eine günstige Prognose gegeben werden. Zudem kann es sinnvoll sein, auch Supplemente kurmäßig zur Unterstützung zu verabreichen, insbesondere Q10 [7], aber auch Magnesium, B-Vitamine, Vitamin E oder pflanzliche Antioxydanzien. Q10 kann zudem die Nebenwirkungen der cholesterinsenkenden Statine verringern [8].

Phytotherapeutisch kann die ergänzende Gabe von Cardiodoron (Mischung aus Primula vera, Hyoscyamus niger sowie Onopordum acanthium) sinnvoll sein: Herzschmerzen, Tachykardie, Angst, depressive Verstimmung, Schlafstörungen, Hypo- oder Hypertonie vermindern sich nach kurzer Zeit und der Atem-Puls-Rhythmus pendelt sich wieder ein, was sich auch in einer randomisierten Doppelblindstudie gezeigt hat [9, 10]. Viele weitere pflanzliche und homöopathische Optionen können hier in Betracht gezogen werden [5].

Chronische ischämische Herzkrankheit, Herzklappenfehler und Insuffizienz

Auf dieser Stufe sind sowohl EKG als auch Blutdruckmessungen dauerhaft pathologisch. Durch Ultraschall, Herzkatheteruntersuchungen und weitere bildgebende Verfahren können organische Defizite nachgewiesen und skaliert werden. Labortechnisch sind unter anderem häufig auffällig Cholesterin (HDL, LDL, oxydiertes LDL), Triglyceride, Hämatokrit, HbA1c, CRP, Omega-3-Index, Lipoprotein(a), Homocystein, Fetulin-A, Q10 sowie geringe Spiegel der Vitamine D3 und K2, was die Degeneration weiter anschiebt. Damit steigt das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko stark an.

Alle vorgängig beschriebenen kinesiologischen und manuellen Maßnahmen sollten dringend zur Unterstützung herangezogen werden. Insbesondere sollten mit den Patienten die Themen, die eine gesunde Lebensführung betreffen, eingehend diskutiert werden: mehr Bewegung und eine gesunde Ernährung sollten die Grundlage einer naturheilkundlichen Therapie sein. Ebenso sollte es spätestens jetzt zwingend notwendig sein, exzessiven Tabak- und Alkoholkonsum aufzugeben beziehungsweise Alkohol nur noch in Kleinstmengen zu sich zu nehmen. Dann besteht eine Chance auf eine dauerhafte Verbesserung.

In der Regel nehmen Patienten, die beim Herzspezialisten waren, in diesem Zustand mehrere Medikamente ein: Kardiaka zur Herzstärkung wie etwa Herzglykoside oder Strophantin, Blutdrucksenker wie Betablocker oder ACE-Hemmer, ferner Blutverdünner, auch Statine zur Senkung des Cholesterins und nicht zuletzt Entwässerungsmittel. Naturheilkundliche Ergänzungen sind immer hilfreich. Sie sind in korrekter Dosierung nebenwirkungsfrei. Ferner können Supplemente zusätzlich Nebenwirkungen schulmedizinischer Arzneimittel minimieren, so zum Beispiel Magnesium mit ACE-Hemmern oder Glykosiden geben! Fühlt sich der Patient besser, können klassische Arzneimittel Schritt für Schritt in Absprache mit dem betreuenden Herzspezialisten zurückgefahren werden im Sinne ganzheitlicher Gesundung.

Als pflanzliche Unterstützungen bei Herzschwäche oder Insuffizienz kann auf jeden Fall der Weißdorn (Crataegus monogyna oder laevigata) genannt werden. Ein Teil Blüten mit Triebspitzen wird mit fünf Teilen 48 Prozent Ethanol gemischt und mazeriert. Filtrieren nach einiger Zeit, davon zwei- bis dreimal 20 bis 40 Tropfen einnehmen, zu Beginn eher mehr. Auch ein Tee mit Leonuri herba (Herzgespannkraut) zehn Teile, Crataegi folium cum flore (Weißdornblüten und -blätter) 35 Teile, Hyperici herba (Johanniskraut) fünf Teile sowie Lavandula flos (Lavendelblüten) zehn Teile kann zubereitet werden: Davon mit je einem Esslöffel einen Infus machen und den Tee morgens sowie nachmittags trinken [11].

Blühender Weißdorn (Crataegus monogyna) mit weißen Blüten und gelappten Blättern
Herzgespann (Leonurus cardiaca) mit rosa Blütenquirlen und tief gelappten Blättern

Weißdorn (Crataegus monogyna) und Herzgespann (Leonurus cardiaca) – zwei tragende Pflanzen der klassischen Herzkräuter-Teemischung.

Auch homöopathische Unterstützungen sind sinnvoll. Ein gutes Komplexmittel ist Crataegus comp. Dilutio mit 3 x 20 Tropfen mit den Inhaltsstoffen Crataegus D3, Cor bovis D6, Cactus grandiflorus D4, Aurum metallicum präp. D15 sowie einer Mischung aus Onopordum acanthium, Hyoscyamus niger und Primula veris bei Altersherz, Missempfindungen, Kreislaufschwäche sowie Blutdruckschwankungen. Gut verträgliche, klassische Herzglykoside enthält zum Beispiel Convallaria majalis. Primula/Convallaria comp. 2–3 x 8 Glob. geht in diese Richtung basierend aus Onopordum e floribus D2, Hyoscyamus niger D3, Convallaria e planta tota D2, Urginea e bulbo D2, Primula e floribus D2, Cor bovis D7 sowie Calcium carbonicum Hahnemanni D9.

Blühendes Maiglöckchen (Convallaria majalis) mit glockenförmigen weißen Blüten
Maiglöckchen (Convallaria majalis) – Quelle klassischer, gut verträglicher Herzglykoside.

Da an dieser Stelle etliche weitere Mittel geschildert werden könnten, sei auf einschlägige Literatur verwiesen [5]. Ferner ist es oft notwendig, auch andere Organe wie Leber und Niere zu behandeln. Die Leber braucht oft Bitterstoffe wie Amara-Tropfen 3 x 20 Tropfen kurmäßig, die Niere zur Verbesserung der Ausscheidung Heilpflanzen oder homöopathische Mittel wie Berberis D3 abends und Solidago D3 morgens, je 20 Tropfen. Auch das Komplexmittel Heweberberol mit 3 x 20 Tropfen kann die Entwässerung wunderbar anregen.

Fazit

Ein positives Beispiel moderner Technologie ist die Herz-Fit-App, die die Deutsche Herzstiftung anbietet. Hier fließen Gesundheitsdaten wie Blutdruck, Herzfrequenz, LDL-Cholesterin, Gewicht, und Langzeitblutzucker ein. Mittels eines integrierten Risikorechners kann man sein eigenes Herzalter bestimmen und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ermitteln. Nutzer können so lernen, mehr Bewegung und eine bessere Ernährung in ihr Leben zu integrieren, eine ideale Work-Life-Balance zu forcieren sowie den Alkohol- und Nikotinkonsum zu reduzieren. Am sinkenden Herzalter und der ansteigenden Fitness kann man sich dann erfreuen, um Gesundheit, Freude und Lebensqualität zu genießen.

Verfasst von

Wolfgang Fischer

Master of Science (U.C.C.) Touch for Health® Instruktor Brain-Gym® Instruktor Master-Instruktor Applied Physiology® Kinesiologe Heilpraktiker


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